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Reise nach Namibia vom 13.11. bis 4.12.2007
 
12.11.2007 Abflug Düsseldorf

                                                                    
1. Tag Dienstag, 13.11.2007
Landung in Windhouk, Achim erwartet uns am Flughafen und bringt uns zum Hotel ,,Roof of Africa", Stadtrundgang durch Namibias Hauptstadt Windhouk mit ca. 240 000 Einwohnern auf 1650 m Höhe, feines Abendessen in Joe's Beerhouse, danach 10 Stunden Schlaf

  

         

 
2. Tag Mittwoch, 14.11.2007
Mit geliehenem Bus Fahrt über die kleinen Farmerstädte Okahandja und Otjiwarongo, beide mit deutscher Kolonialgeschichte; 350 km fahren wir durch Farmland nach Otawi, nahe dieser Kleinstadt liegt die Gabus Game Ranch der seit fünf Generationen ansässigen Farmerfamilie Kühl; bei traumhafter Stimmung und angenehmer Temperatur dinieren wir mit der Gastgeberfamilie im Freien mit Blick auf die angestrahlte Wasserstelle, die von vielen unterschiedlichen Tieren besucht wird: ein wunderbarer Beginn unserer Namibiarundfahrt. In den großzügigen, schönen Zimmembleiben wir 2 Nächte.

         

         
3.Tag Donnerstag, 15.11.2007
6.30 Uhr aufgestanden, 7.00 Uhr bis 10.00 Uhr Pirschfahrt mit Heinz Kühl: (Kudus, Giraffen, Impalas, Springböcke, Wasserböcke, ); anschließend gutes Frühstück, nachmittags zweite Pirschfahrt mit Heinzi in das Ursiedlungsgebiet der Kühls um 1900, Fahrt ins ,,Bergrestaurant" mit wunderbarem Panoramablick über die Gabus Game Ranch;  super Abendessen mit Schlummertrunk.

      

         
4.Tag Freitag, 16.11.2007
Aufbruch von Gabus Game Lodge, Fahrt über Grootfontein durch weites Farmland und Rundu im Norden Namibias zur Kaisosi Lodge am Okowango, dem Grenzfluss zu Angola.
 
  

         
5.Tag Samstag, 17.11.2007
Lange Fahrt von Rundu durch kommunales Farmland der Owambos über den Ost-Caprivi (Andara) zum West-Caprivi (Kongola) zur Mazambala Island Lodge am Kwando River, empfangen wurden wir von unserem ersten, großen Hippo (Nilpferd), abends folgte ein erlebnisreiche Bootsrundfahrt auf dem Kwando: wir sahen mehrere Hippos, viele Impalas und birds,birds. . . und erlebten einen erfrischenden Tropenregen
  
   

         
6.Tag Sonntag, 18.11.2007
Nach einem ausgiebigem Frühstück im hoch gelegenen Restaurant der Naturlodge geht es auf eine fünfstündige Safari durch einen Teil des Bwabwata National Park: leider keine besonderen'Großtiererlebnisse, viele Affen, viele interessante Vögel, aber einen empfindlichen, afrikanischen Sonnenbrand und sehr müde; Rest des Tages ausruhen nach romantischem Schmausen und südafrikanischem Wein oder lapidar Gin-Tonic am KwandoRiver

  

      
7. Tag Montag, 19.11.2007
Fahrt durch kommunales Farmland zur Chobe Safari Lodge in Botswana, nach einer Erfrischung folgt eine gemütliche, mehrstündige Flussfahrt auf dem Chobe, dem Grenzfluss zwischen Botswana und Namibia: ein Naturparadies, natürlich viele Nilpferde, verschiedene Antilopen, erstmals Elefanten und birds, birds.. Afrkanisches Büfett mit vielen Fleischsorten und eine Folklorevorführung

  
 
         

 8.Tag Dienstag, 20.11.2007
Ein Höhepunkt der Reise für mich war die herrliche Rundfahrt durch den Chobe National Park: afrikanischer Busch und eine wunderschöne Flusslandschaft mit artenreichem Tiervorkommen: mehrere Elefantengruppen, unterschiedliche Antilopen, Giraffen, Warzenschweine, natürlich Affen und einem Leoparden, ein traumhaftes und sehr  seltenes Erlebnis

  

         

9.Tag Mittwoch, 21.11.2007
Wir machen uns auf vom reichsten Land Afrikas, nämlich Botswana, zu einem der ärmsten Länder der Erde, Zimbabwe, ca.12 Mill. Einwohner und schlimme wirtschaftliche Verhältnisse mit hoher Inflationsrate hat das ,,sozialistische" Land, aber eben die berühmten Victoria Fälle liegen in diesem Staat; nach Belegung der luxuriösen Zimmer in der mondänen Vic Falls Safaria Lodge aus englischer Kolonialzeit unternehmen wir einen Rundgang durch Vic Falls Town und besuchen einen hektischen Touristenmarkt mit einheimischem Kunstgewerbe; wir haben alle ein paar schöne Sachen gekauft, nach diesem kurzen Ausflug in die Welt der einheimischen schwarzen Kultur, fliehen wir wieder ins Touristenmilieu: bei unglaublich reichhaltigem Essen erleben wir wunderschöne afrikanische Folklore mit T'änzen und Trommlem

      

         
10. Tag Donnerstag, 22.11.2007
lntensiver Besuch der Victoria Fälle, einem weiteren Höhepunkt unserer Traumreise mit Achim: einmaliges Naturerlebnis, beeindruckend, berauschend, herrlich. . . . Mittags Rückfahrt von Zimbabwe ülber Botswana mit routinierten Grenzübergängen zurück nach Namibia zur Caprivi River Lodge bei Katima, gemütliche Lodge unter irischer Leitung am Okowango, der hier Grenzfluss zu Sambia ist; Ruhiger Ausklang am Lagerfeuer mit einer Männergruppe aus dem Sauerland.

  

         
11. Tag Freitag, 23.11.2007
Morgens Erledigungen in Katima (Bank ect.), anschließend Fahrt durch den Bauch des Caprivi auf gravel road, Besuch des Lisauli Village, a native village, mit interessanten Schilderungen und Vorfühmngen aus dem täglichen Leben der Ovambos, wir landen auf der Mahangu Safari Lodge am Zambezi, ausruhen nach langer Fahrt und Abschluss fröhlich mit..German Kudu" ( Jägermeister )

  

         
12.Tag Samstag, 24.11.2007
Wir bleiben in der Lodge bei Felix und Eigentümer Ralf eine weitere Nacht; morgens starten wir eine Safari durch den Mahango National Park bei ca, 38 " Cel. und geringer Luftfeuchtigkeit: leider sehen wir wenig Tiere, aber immerhin treffen wir drei mächtige Büffel, einige Impalas, auf einem Bein stehende Marabus, viele Vogelarten und eine Menge Elefantenknüttel, jedoch keinen Verursacher dieser zahlreichen Haufen... dafür bleiben wir mit unserem Auto im Schlemm stecken und müssen es schiebend befreien, abends genießen wir den Sonnenuntergang am Fluss

 

         
13.Tag Sonntag, 25.11.2007
Die Reise geht weiter. vom Mahango National Park nach Rundu und von dem kleinen städtchen zur Hakusembe River Lodge in wunderschöner umgebung am ocavango River in Nachbarschaft zu Angola; die Reisestrapazen machen sich langsam bemerkbar: wir erholen uns am swimming- pool und ruhen aus, um für das Abendessen fit zu sein; in den Abendstunden besuchen uns K-H. Tüscher aus Bad Nauheim und die Familie Horst Kühl, dem Bruder von Heinzi aus Otawi; abends genießen wir den Sonnenuntergang am Fluss und ein reichliches Menü (wie so oft auf der Reise, die Bäuche werden runder und die Gürtel müssen weiter geschnallt werden) und nehmen innerlich Abschied von Namibias Norden und seinen ausgedehnten Flusslandschaften - ade Ocavango

  

         

14. Tag Montag, 26.11.2007
Von der Hakusembe Lodge fahren wir zurück nach Rundu, wir besichtigen die Autowerkstatt von Horst Kühl und treffen dort wieder den Namibialiebhaber Karl-Heinz Tüscher, den Hiesbachnarren aus Bad Nauheim; nach Abschied geht's südwärts durch kommunales Land und Farmerland vorbei an so mancher deutschstämmigen Ranch, hinter Grootfontein verlassen wir denn Highway und kommen auf einer gravel road zum Hoba-Meteoriten, mit 50 bis 60 Tonnen der schwerste bisher gefundene Meteorit; er fiel hier ca. vor 80000 Jahren vom Himmel und wurde 1920 entdeckt; Tsumeb, die Stadt mit reichhaltiger deutscher Tradition aus der Kolonialzeit vor dem l.Weltkrieg, wartet auf einen Besuch von uns: das Heimatmuseum preist die deutsche Geschichte der Gegend und ein Cafe mit gemütlichem Biergarten lädt zum Innehalten ein; bis zum unserem heutigen Quartier, der Uris Safari Lodge war es nicht mehr weit

       

         
15. Tag Dienstag, 27 .11.2007
Die ..Rache der Ovambos" macht sich bei den männlichen Teilnehmem immer mehr bemerkbar: das Essen schmeckt nicht mehr und die Toiletten dürfen nicht zu weit sein; heute ist Aufbruch zum Etosha National Park, die Etosha Pfanne ist natürlich das bekannteste Tierparadies Namibias: die ,,big fives" sollen hier vervollständigt werden: wir sehen am ersten Tag in der Pfanne an den Wasserlöchern (die Autos dürfen nicht verlassen werden) Löwen, Zebras,Kudus, Springböcke, Giraffen und birds, birds und abends an der beleuchteten Wasserstelle im Okaukuejo Rastlager das Nashorn als letztes der Big Five: Elefant, Büffel, Leopard, Löwe und Nashorn habe ich gesehen - eine wunderbare Erfahrung; körperlich angeschlagen, aber glücklich geht's ins Bett

  
 

         
 16.Tag Mittwoch, 28.11.2007
Morgens ohne Frühstück brechen wir nicht mehr ganz vollständig auf zur zweiten Safari in die; Pfanne: wunderbar - wir sehen zwei männliche Löwen und ein Weibchen in ca. 300 m Entfernung in der Morgensonne liegen, ein Erdhörnchen begrüßt uns auf der Straße sitzend, ein gewaltiges Nashom verlässt gerade wieder die Wasserstelle an der Lodge, ein Kampfadler erfreut sich offenbar an unserer Fotografiersucht und ein scheuer Schabrackenschakal kreuzt unseren Weg; Achim hat uns Alles zeigen können, fantastisch! Nach diesem Highlight im Etosha Park fahren wir nach Süden Richttng Outjo, in der dortigen Backerei leisten wir uns zum Kaffee ein Stück Bienenstich (Man meint' wir waren daheim!) und Achim legt eine Extratour ein: er zeigt uns das Ugab Tal, ein trockenes Flusstal mit sehenswerten Felsen und Gesteinsformationen; fröhlich steuern wir unsere heutige Unterkunft, die Namatubis Lodge an; Conny kauft fast den gesamten Afrika-Schmuck auf und, bis auf den angeschlagenen Wolfram, erleben wir nach dem Essen unseren zweiten afrikanischen Heimatabend mit Juri und Freddy

  
  

         
17. Tag Donnerstag, 29 .11.2007
Alle wieder gesund verlassen wir Namatubis und fahren nach Zwischenstop in Outjo nach Kalkfeld, einem lausigen Nest - verkommen und verlassen, mit deutscher Vergangenheit, auf der gravel road C33 erreichen wir Omaruru und machen Station bei einem deutschen Hobby-Weinbauem; Familie Kluge betreibt eigentlich eine KfZ-Werkstatt, hat sich aber immer mehr dem Weinanbau zugewandt; eine Superweinprobe bringt eine fortschreitende, weitere Verbesserung des kollegialen Miteinanders mit sich; auch die unbeschreibliche Landschaft mag dazubeigetragen haben: wir fahren durch zerklüftete Gesteinsformationen vulkanischen Ursprungs, bleiben staunend stehen, genießen das warm-trockene Klima der Halbwüste und stehen plötzlich vor einem architektonischen Meisterwerk, der Ai-Aia-Rockpainting Lodge, man kann nur fotografieren, schweigen oder einen Gintonic trinken vor dem Abendessen schwärmen wir noch aus und genießen uralte Felsmalereien der Buschleute und auf einem Hügel bei kühlen Getränken den Sonnenurtergang und den Erdschatten am Horizont - unvergesslich !

  
  

         
18. Tag Freitag, 30.11.2007
Aufbruch von dieser sagenhaften Lodge und vom heißen Erongo-Gebirge Richtung Swakopmund; wir durchqueren kommunales Farmland der Damara und haben viele Kilometer Sicht auf die Klein- und Großspitzkappe (1759 m hoch); die staubige Fahrt auf der gravel road endet an einem kleinen Markt mit Mineralien und Halbedelsteinen aus der Region, ausgestellt von Damara-Frauen ; Auf der schnurgeraden B2 nähern wir uns schnell dem,,deutschen" Swakopmund, das wie so oft vormittags im dichten Nebel liegt, weil der kalte Benguela-Strom die warmen Luftmassen vom Land abkühlt und die enthaltene Feuchtigkeit zu Nebeltröpfchen kondensiert, nachmittags löst sich der Nebel häufig auf. Achim biegt aber vor der zweitgrößten Stadt Namibias von der 82 ab und fährt in Richtung des Trockentals des Swakop-Flusses, in der heißen Namib-Wüste, ca. 40"C führt uns unser bewanderter Guid zu den welwitschia mirabilis Pflanzen, die bis zu 2000 Jahre alt werden können; zweiter Höhepunkt des Ausflugs in die Wüste Namib ist die,,Mondlandschaft" - das moonvalley -,eine mineralisch faszinierende Umgebung mit vielen unterschiedlichen Gesteinsformationen, ideal als Filmkulisse; Auf einer,,Salzstraße' (der Wüstensand/die gravel road wird mit Meerwasssr getränkt und befestigt) kommen wir zum Martin-Luther vor den Toren Swakopmunds, beziehen die Zimmer in der Pension Raßmund und machen einen Stadtbummel durch die deutsch anheimelnde Kolonialgemeinde; abends treffen wir uns mit Achim, der hier eine Wohnung besitzt, und seiner Tochter im,,Brauhaus"

  
        

         
19.Tag Samstag,1.12.2007
Frühes Aufstehen, Fahrt nach Walvis Bay, Bootstour auf einem Katamaran mit Kapitän Hans in der Bay: Delphine und Robben begleiten uns, zwischendurch ein Kapitänsempfang mit Sekt und frischen Austerrn (köstlich, ein Gedicht), kaltes, unfreundliches Wetter, aber spannend und abwechselungsreich; an Land gekommen, besuchen wir den ärmlichen und langweiligen,,Deutschen Club" in Swakopmund, alle sind etwas müde von der frischen Seeluft und schlafen früh.

  

         
20.Tag Sonntag,2.12.2007
Ansteuern der letzten Sehenswärdigkeit unserer herrlichen Reise, des Namib Naukluft National Parks; bald hinter Swakopmund auf der C14 umhüllt uns die warme Luft in der heißesten Wüste der Welt, der Namib; in der Wüste machen wir mehrere Fotostops bei angenehmen 33"C und ca.17% Luftfeuchtigkeit, ein leichter Wind weht um unsere Nasen, Auf der C14 durchqueren wir den Kuiseb-Pass mit dem Trockenfluss und dem Canyon, der im Buch,,Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste" geschilderten Landschaft; danach schlängeln wir uns über den Haub-Pass und durch den Glaub Canyon, bis wir wieder in die Ebene der Namib eintauchen: zur Linken begleiten uns die hohen Berge des Naukluft Gebirges und auf der rechten Seite streifen wir die Begrenzung des Namib Naukluft National Parks: am Rand des Parks finden wir unsere letzte Lodge auf der abenteuerlichen und grandiosen Reise; Abends erleben wir eine letzte zweistündige Safari im Gebiet der versteinerten, 20 Mill. alten Dünen und der losen, sich stetig verändernen Wanderdünen, 7 Mill. Jahre alt. In einer stimmungsvollen Landschaft erleben wir unseren letzten Sonnenuntergang im südlichen Afrika !

      
  
 
         
 21. Tag Montag,3.12.2007
Heute durchqueren wir noch einmal eine abwechslungsreiche Landschaft auf dem Weg zurück in die Landeshauptstadt Namibias nach Windhouk.Wir haben ca.5000 km zurück gelegl! Abends erfolgte der Rückflug in die nasskalte Heimat. Ein Dank und ein Hoch unserem geduldigen und liebenswürdigen Achim

 
 

      "DAS WARS"
        
 
ACHIM                                      4.12.2007 Ankunft Düsseldorf               Reisebuss
 


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